Monatsarchiv: Mai 2011

Day 29 – Current t.v show obsession

Wer meinen Blog kennt weiß, was jetzt kommt…

Doctor Who. Was sonst? 😉 Ich bin von der Aktuellen Richtung und stimmung der Show sehr angetan. Um es mal mit Understatement auszudrücken. Es gibt keine andere Show, der ich so entgegenfiebere, wie den aktuellen Who Folgen.

Ich bin kein Who-Fan der ersten Stunde, dafür bin ich viel zu jung. Ich hab mit Eccleston angefangen vor ein paar Jahren und es war liebe auf den ersten Blick. (Zur Erklärung, meine erste Folge war nicht „Rose“ sondern „The empty child/The Doctor dances“)  Dann kam Tennant und nach ein paar Folgen war ich auch von ihm begeistert. In der Zwischenzeit hab ich Classic Who geschaut (was soll man auch machen, bei nur 13 neuen Folgen im Jahr…) und mich in weitere Doctoren vernarrt. Ich liebe Doctor Nr. 2 und Nr. 5, aber genaugenommen gibt es keinen, den ich nicht mag. Die alten Folgen haben manchmal so ein Star Trek TOS Feeling an sich, dass ich einfach liebe. Und das Storytelling war schon damals grandios. Ich kann jedem, der wie ich durch die Neuen Folgen zum Whoniverse gekommen ist nur ans Herz legen, sich mal ein paar alte Folgen anzugucken. Vielleicht bei jedem der Doctoren mal reinschauen, sie haben alle was. Nicht nur aus einem „Nostalgie“ Feeling für alte TV Serien her, sondern durchaus auch von der Qualität her.

Natürlich macht man heute anders Fernsehen. Klar. Serien von heute lassen sich ja kaum noch mit Serien aus den 90ern vergleichen, und das ist noch nicht mal lange her. Aber ich habe das Gefühl, DW war damals schon seiner Zeit vorraus, sowohl was die inhaltliche Qualität als auch die angeschnittenen Themen angeht.

Zur aktuellen DW Staffel kann ich gar nicht so viel schreiben (das würde dann in mehrere DinA4 Seiten ausarten… 😉 ) weil ich das Gefühl habe, Moffat hält uns momentan regelmäßig ein Handrührgerät ins hirn während wir DW gucken. Mal sehen, was der Hirnmatsch und OMG-Status ist, wenn in 2 Wochen „A good man goes to war“ gelaufen ist und DW zum ersten Mal in die Sommerpause geht… *uhoh*

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Nachtrag „Favorite Title Sequence“

Ja, es muss leider sein. Denn mir ist zwischendurch klar geworden, dass ich eine ganze Kategorie sträflich vernachlässigt habe. Eine Kategorie an serien, die sich meist besonders viel Mühe mit dem Vorspann geben. Animes. Sailor Mon allein hat 12 verschiedene Intros und genau so viele Abspann-Sequenzen… Manche Intros sind musikalisch brilliant, manche optisch und manche schaffen beides. Hier mal ein Schwall meiner Favoriten… 😉 (Und falls jemanden irgendwas davon interessiert, ich hab das eigentlich alles auf DVD *wink* 😉 )

Sailor Stars –  Das Intro zum zweiten Teil der 5. (und letzten) Sailor Moon Staffel.

Ayashi no Ceres – Ohne Worte, der Song ist einfach nur schön.

Fushigi Yuugi – Das Intro allein hatte mich neugierig auf die Serie gemacht. Wirklich tolle Fantasy-Geschichte die mit ihrem eigenen Universum aufwartet und durchaus mit „realer“ Fantasy mithalten kann.

Rose of Versailles (Lady Oscar) – Ich habe diese Serie geliebt. Aber das japanische Intro ist noch mal eine Ecke schöner als das Deutsche.

Vampire Knight – Allein der Optik wegen sollte man in diese Serie mal reinschauen.

Wedding Peach – Was kommt dabei heraus, wenn man Sailor Moon mit Hello Kitty und einer Sachertorte kreuzt? Dieser pinke Zuckerguss von einer Magical Girl Serie. Und trotzdem war sie unheimlich niedlich und unterhaltsam.

Evangelion – Endzeitstimmung und grandiose Musik.

Magic Knight Rayearth – Eine meiner Lieblingsserien. Der Manga (übersichtliche 6 Bände) gehört zu den must reads, definitiv.

Und zu guter letzt:

Utena – Wer Utena nicht gesehen (und gelesen!) hat, hat echt was verpasst. Eine der besten Storylines die das Manga/Anime Genre hervorgebracht hat. Existenziell, tiefgehend, thought provoking und erfrischend anders. (Ich empfehle die Serie und den Manga, NICHT den Film… Zumindest nicht, bevor man nicht alles Andere gesehen hat…)

Und hier eine der schönsten Szenen überhaupt (die Musik…) Der Rosentanz


Day 28 – First t.v show obsession

In a time of ancient gods, warlords, and kings, a land in turmoil cried out for a hero. 

Das war damals™ Xena. Anfang der 90er. Und was hab ich diese Serie geliebt. (Und was freu ich mich auf die diesjährige RingCon… 😉 )

Xena war cool, lustig, die Serie hat sich selbst nicht ernst genommen und war vorallem eines: experimentell. Sie waren die ersten, die eine Musicalfolge gemacht haben (The bitter suite ist bis heute mein Favorit), sie haben Handlungssprünge über 20 Jahre gemacht und sind damit durchgekommen und sie schwankten immer zwischen Drama und Comrdy hin und her. Die Serie hat unglaublich viele Mythen aufgegriffen (Griechenland, Asiatische Religionen, Nibelungenlied, frühchristliche Entstehungsgeschichte und Engelmythen) und ihnen ihren eigenen Touch gegeben und vorallem: Sie hat ein tolles Ende!


Day 27 – Best pilot episode

Hmjah… phu… Meistens finde ich Piloten in Retrospektive recht mau… Die Charaktere sind noch nicht entwickelt, die Storyline hält sich unnötig lange mit Erklärbär-Dingen auf und selbst Beleuchtung und Schnitt haben meist mit der späteren Serie nicht mehr viel gemein.  Gutes Beispiel dafür: Sex and the City. Die erste Folge ist in einem komplett anderen Erzählformat als der Rest der Serie. Oder auch Friends. Wäre die Serie so geblieben wie in Folge 1, ich hätte sie nicht geguckt.

Ein Pilot der mir allerdings gefallen hat war der von Angel. Ok, Angel hate als Spin-Off geringfügige Vorteile gegenüber einer komplett neuen Serie, die erst mal ihr eigenes Universum etablieren musste. „Broken Bow“, der Pilot von Enterprise war ebenfalls ganz gut. Und ich mochte die Piloten von Sanctuary (die TV Version) und von White Collar, denn sie haben mich dazu gebracht, die Serien wirklich gucken zu wollen.

Gerade wo jetzt z.B. Game of Thrones angelaufen ist wird mir die Bedeutung von Pilotfolgen wieder klar. Die erste Folge war zwar ok, aber hätte ich nicht im Forum die Reviews zur 2. Folge gelesen hätte ich wohl so bald nicht weiter geschaut. Dafür hat der Pilot mich zu wenig gepackt.

Und gerade bei meiner Jugendliebe Star Trek seh ich die Pilotfolgen (und ersten Saffeln…) als ein notwendiges Übel an, durch das man halt durchmusste bis TNG, DS9 und Voyager dann nach ein paar Folgen erträglich wurden. (Und TNG ab Staffel 3 und DS9 ab Staffel 4 sogar richtig großartig wurden. Voyager… ach lassen wir das. 😉 )