Monatsarchiv: Februar 2011

Day 08 – A show everyone should watch

Hm… tough choice…

not.

Torchwood – Children of Earth.

Egal ob man Tochwood Staffel 1 & 2 nun geliebt hat oder gehasst oder sie etwa gar nicht kennt. Nichts sollte einen daran hindern sich CoE anzugucken. Und wenn man mit SciFi nichts am Hut hat: Trotzdem gucken!

Zum generellen „SciFi ist doof/trivial/irrelevant/nicht qualitativ hochwertig“ möchte ich gerne mal Asimov zitieren:

…Science fiction is an existential metaphor, that allows us to tell stories about the human condition. I have often wondered why there is such a strong mainstream backlash against science fiction, and have found myself, on more than one occasion, defending it’s validity as literature….

…Individual science fiction stories may seem as trivial as ever to the blinder critics and philosophers of today — but the core of science fiction, its essence has become crucial to our salvation, if we are to be saved at all…

Und ein weiteres Zitat, was einfach erklärt worauf ich hinaus will:

“What’s importance about science fiction, even crucial, is the very thing that gave it birth-the perception of change through technology. It is not that science fiction predicts this particular change or that that makes it important, it is that it predicts change. It is change, continuing change inevitable change, that is the dominant factor in society today. No sensible decision can be made any longer without taking into account not only the world as it is, but the word as it will be – and naturally this means that there must be an accurate perception of the world as it will be. This, in turn, means that our statesmen, our businessmen, our Everyman, must take on a science fictional way of thinking, whether he likes it or not or even whether he knows it or not. Only so can the deadly problems of today be solved.

Reality is a crutch for people who can’t handle science fiction”

Das erst mal generell zum Thema, dass Science Fiction ein irrelevantes Sub-Genre für Nerds ist. (Ok, in manchen Momenten IST es genau das, aber es soll ja hier ums Große Ganze gehen, ne? 😉 )

Children of Earth mach hierbei eigentlich alles Richtig: Sie demontieren Figuren, etablierte Parteien (Die Regierung), ja quasi die Menscheit an sich. Sie zeigen die Schwachstellen unserer Gesellschaft auf und entschuldigen sie auch nicht. Sie setzen sich mit furchtbaren Dingen auseinander und zeigen die absoluten Schattenseiten der menschlichen Existenz aber gleichzeitig auch einen Hoffnungsschimmer. Und sie geben uns ein „Happy End“ bei dem die Welt und die Menscheit zwar gerettet wird, aber auf Kosten einiger. Und diese Kosten sind zersörerisch hoch und beinahe unbegreiflich. Und man muss sich die ganze Zeit über immer und immer wieder die frage stellen, wie man selbst an dieser Stelle handeln würde. (Und die Antwort ist erschreckenderweise nicht einfach…)

Was würde man tun, wenn man in Frobishers Position wäre? Eine Marionette seiner Regierung und die perfekte Person die es zu beschuldigen ginge, wenn etwas schief läuft. Was würde man tun, wenn man dort in dieser Situation Regierungsvertreter wäre und plötzlich entscheiden müsste wer leben darf und wer sterben muss? Was würde man selbst ganz ehrlich an Gwens Stelle tun? Frisch verheiratet und schwanger… Sich und das Kind diesen Gefahren aussetzen oder würde man sich vielleicht doch lieber irgendwo verstecken? Und vorallem: Was würde man am Ende in Jacks Position tun? Sein eigenes Leben und das seiner eigenen Familie völlig zerstören um anderen zu helfen?

Theretisch können wir nämlich, so ganz objektiv betrachtet schon sagen, was man zu tun HÄTTE. Nur das kaum ein Mensch jemals okjetiv auf etwas reagiert wissen wir auch.

Das was Menschen formt, was auch Personen gemacht wird wenn die Umstände auf sie niederprasseln, DAS ist es, was CoE hervorragend aufzeigt. Und es dem Zuschauer überlässt, ob  die Handlungen nun richtig waren oder nicht… Und damit erzählt es eine Geschichte, in der Aliens (die man hier in allen 5 Teilen kein einziges mal sieht…), der Weltraum und eigentlich das ganze universum nur Nebendarsteller sind in einer Geschichte über Menschlichkeit und all seine Facetten.

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Day 07 – Least favorite episode of your favorite t.v show

Als kleine Erinnerung: Wir sind immer noch bei Doctor Who und ich beschränke mich auf die Version ab 2005 weil es sonst einfach zu unübersichtlich ist/wird.

Schlechte DW Folgen? Gibt es. Grottenschlechte Folgen? Gibt es auch. Zu Folgen die ich nicht mochte weil ich sie einfach für Storytechnisch schwach, inhaltlich langweilig oder einfach nur schlecht gemacht halte zählen z.B.: „The Lazarus Experiment“ aus Staffel 3, „Rose“ aus Staffel 1 (was bezeichnend ist, denn es ist die Pilotfolge *ugly*) „Fear Her“ und „Love & Monsters“ aus Staffel 2.

Aber am allerschlimmsten? „Dales in Manhatten/Evolution of the Daleks“ in Staffel 3. Boah ist diese Doppelfolge schlääächt… Dalek-Folgen sind eh meistens nicht so der Bringer, aber die ganze „Evolution“ Storyline machte das Ganze noch mal schlimmer. Und wenn man dann noch genmanipulierte Schweinemenschen in den Mix wirft und versucht, noch ein wenig Arbeitern-gehts-schlecht-Moral reinzubringen…

Mit so vielen Äs wie diese Folgen er verdienen, kann ich „schlääächt“ gar nicht schreiben.


Day 06 – Favorite episode of your favorite t.v show

Hm, da die Serie ja noch läuft kann sich das jederzeit ändern.

Eine ganze Zeit lang war das „The Empty Child“ & „The Doctor Dances“, schon allein deswegen, weil es für mich zum ersten Mal das unglaubliche Potential der Serie gezeigt hat. Nach der 2. Staffel war es dann „The Girl in the Fireplace“. FÜr mich auch weiterhin die beste Folge der zweiten Staffel und ich bin am Ende jedes mal völlig in Tränen aufgelöst. Nach der dritten Staffel war es dann, oh Wunder, „Blink“. Ich habe diese Folge völlig unverspoilert und ohne Erwartungen gesehen. Mich hat vorher keiner mit „OMGDASMUSSTDUGUCKEN!!!“ genervt und ich hab micht echt gegruselt. Zudem ich nach wie vor das Konzept der Weeping Angels für grandios halte. 🙂 Dann kam Staffel 4… „Silence in the library“ und „Forest of the dead“ waren da mein Favorit. Und auch hier wieder: Das Konzept der gegenteilig verlaufenden Zeitlinien und vorallem der Aufbau und die Funktion der Schatten… Meisterstücke des Screenwritings.

Tja und dann kam Staffel 5, ich ich als Gesammtes allen anderen Staffeln vorziehe. Und wer sich meine vorherigen Lieblingsepisoden ageguckt hat erkennt den roten Faden: Sie sind allesamt von Steven Moffat. (Und ja, das habe ich in dem Moment festgestellt, als er als neuer Showrunner bekannt gegeben wurde.)

Wenn ich mir nun aus der wirklich großartigen 5. Staffel eine Folge raussuchen müsste wäre das „Vincent and the Doctor“, eindeutig. Diese Episode ist ein Gesammtkunstwerk an dem ich nichts auszusetzen habe. Gar nichts. Handwerklich perfekt gemacht, die Story ist simpel mit einer hervorragenden Wendung, die Symbolik ist wunderschön, der gesammte visuelle Teil (die Cinematographie) ist fantastisch in Szene gesetzt und Murray Gold hat einen wunderbaren Soundtrack komponiert. Der ganze Umgang mit dem häufig falsch verstandenen Thema Depression war sensibel, nicht belehrend und war vorallem eins: Nicht wertend.

Eine wundervolle Folge die man sich auch ohne weiteres anschauen kann, wenn man ansonsten nichts mit Doctor Who am Hut hat.


Day 05 – A show you hate – or a character?

Mach ich’s mir jetzt guttenbergisch einfach und kopiere einfach meinen Text aus „Dein Hassbuch“ hierher?

Das wäre wirklich etwas öde, aber mehr kann ich dazu ttsächlich nicht sagen. Wenn mir eine Show nicht gefällt schaue ich sie halt nicht. Zumal ich zwar ein emotionaler Schwamm bin, aber so sehr distanzieren kann ich mich vom Fernsehen dann doch, dass nichts dort solch eine starke Emotion wie Hass auslöst.

Wobei, es gibt Charaktere im TV, die so gut geschrieben und dargestellt sind, dass ich einzelne Personen beim Schauen tatsächlich beinahe gehasst habe. Beispiel gefällig? Admiral Cain aus BSG. Das „absolut nicht Mögen“ war von der ersten Minute spontan da und ich hatte bei jeder szene mit oder über sie einen absoluten Knoten im Magen. Und ich glaube, es war das einzige Mal, dass ich mich, obwohl die Situation ja schon entschärft war darüber gefreut hab, dass sie doch noch eine Kugel abbekommen hat…

Und die Darstellerin, Michelle Forbes liebe ich seit Star Trek Zeiten! (Und seit der Fedcon noch viel mehr.) Hat also nichts mit Actor-Bashing zu tun. Es ist dieses gleiche Konfliktgefühl, dass mich auch bei Torchwood CoE beschlichen hat. Unglaublich gut und glaubwürdig geschriebener Charakter, fantastische Darstellung und großartiger Schauspieler. Nur leider ist der Charakter dann menschlich so unfassbar wiederlich, dass ich mir vorstellen könnte diese Person in der Realität tatsächlich selber aus dem Weg räumen zu wollen.

The contempt is strong in this one!


Glaubwürdigkeit & Respekt…

So, damit nicht alles hier nur noch um Challenge Posts geht…

Ich hatte heute einen von diesen Was-tue-ich-eigentlich-Momenten, ich bin mir sicher ihr kenn sie auch, in denen man sich plötzlich fragt, warum man dazu noch nichts gesagt hat. Heute war es im Gespräch mit meiner Mutter über das Thema Muße.

In einem Artikel las ich darüber Folgendes (paraphrasiert):

Es kann doch nicht angehen, dass wir unseren Kindern beibringen, dass sie einem nicht ins Wort fallen sollen und „die Erwachsenen“ nicht immer in ihren Gesprächen stören sollen wenn wir und die selben Erwachsenen bei jedem Furz den unser Telefon macht alles (im Normalfall auch das Kind) stehen und liegen lassen…

Und ich beaobachte das tatsächlich andauernd… Und es ist nicht ok! Ganz und gar nicht. Das Telefon/Handy, so toll es auch ist bestimmt schon einen beachtlichen Teil unseres Lebens. (Und ich bin da wirklich nicht technikfeindlich, im Gegenteil. Ich bin ein regelrechter Gadget-Geek…) Und ich finde, wir sollten langsam aber sicher ein wenig mehr darauf achten, was das mit unseren Umgangsformen anstellt. Es ist NICHT ok, einem Kind zu sagen, es soll mal bitte leise sein, damit man sich unterhalten kann nur um dann 5 minuten später mitten in der Unterhaltung aufzustehen und ans Telefon zu gehen. Aber es ist so normal geworden, dass es den meisten Menschen nicht mal mehr auffällt.

Ich muss sagen, dass es mir unglaublich auf die Nerven geht, wenn Leute mit denen ich mich treffe ständig zum Telefon greifen. Mitten in einer Unterhaltung eine SMS schreiben und jedes Gespräch annehmen währen sie eigentlich mit MIR in einer Unterhaltung sind. Ist es denn zu viel Verlangt, dass mann, wenn man sich auf einen Kaffee trifft, für 1-2 Stunden die ungeteilte Aufmerksamkeit seines Gegenübers hat? Ich denke nicht.

Warum meinen Leute, sie müssen ständig erreichbar sein? Wozu? Im Normalfall sind die Gespräche so banal, dass man sie auch um eine Stunde verschieben könnte. Und keiner der Leute in meinem Bekanntenkreis bei denen mir das aufgefallen ist, ist z.B. in einem Job so wichtig/unentbehrlich, dass man es damit entschuldigen könnte.

Versucht doch einfach das nächste Mal, wenn ihr euch mit einem Freund/einer Freundin trefft das Telefon für den Zeitraum aus zu schalten. Und genießt die Zeit mit EINER Person. Sie wird es euch sicherlich danken.


Day 04 – Your favorite show ever

 

Da hab ich eine Weile drüber nachdenken müssen. Es ist so ein wenig wie beim Bücherpost – es ändert sich im Laufe der Zeit. Wobei das bei TV Serien bei mir nicht so drastisch ist. Buffy und Angel z.B. haben sich mindestens 10 auf Platz 1 gehalten. 😉 Und haben immer noch einen extrem hohen Stellenwert. Ebenso wie Star Trek, Stargate SG-1 und Friends. Friends ist auch bis heute noch meine allerliebste Sitcom. Definitiv. Wenn es rein um Qualität ginge, also was meiner Meinung nach Handwerklich und Unterhaltungstechnich die höchste Qualität hat würde ich sofort sagen: Tochwood Children of Earth. Definitiv das qualitativ Beste, dass ich bisher im TV gesehen habe.

Aber es geht ja nicht um das „Beste“, sondern um den Favoriten und seit einigen Jahren ist das bei mir eindeutig Doctor Who.

Ich habe mit der 2005er Version angefangen und war von Episode 1 an begeistert. (Ok, von Episode 2 an, „Rose“ ist etwas… langatmig…) Eccleston war toll, Tennant hab ich angesqueet und Matt Smith hat meine Begeisterung für Who tatsächlich noch mal einen Ticken größer gemacht als sie es eh schon war… (Und das will echt was heißen! 😉 )

Nach einer Weile hab ich mich dann auch mal an die älteren Sachen rangetraut. Einiges war grandios, einiges quasi nicht guckbar aber der Charme war in allen Episoden der Gleiche. Genau wie ich eigentlich bisher auch jeden Doctor mochte. Sie sind alle ein wenig anders und gewöhnungsbedürftig, aber jeder macht Spaß.  (besonders Nr. 2, 5 und 7…)

Tja, smot hätte ich mich für die nächsten 2 Blogposts dann auch auf eine Serie festgelegt… 😉


Day 03 – Your favorite new show (aired this t.v season)

Zu diese TV Season kann ich mal echt nichts sagen. Ich hab zwar eine Liste mit neuen Shows, in die ich mal reinschauen möchte (unter anderem The Cape mit Summer Glau) aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen…

Aber ich kann einfach auf das letzte Jahr ausweichen, also Season 09/10. Da gibt es gleich 2 Shows die ich absolut liebe: White Collar und The Vampire Diaries.

White Collar

Die Serie beasiert auf dem schon bekannten FBI-Agent/Cop + ungewöhnlicher Sidekick/Berater System das z.B. auch Castle zu Grunde liegt. Der ungewöhnlich Sidekick ist in diesem Fall ein bekannter White Collar Criminal (Bezeichnung für Wirtschaftskriminalität) seines Zeichens Trickbetrüger, Hochstapler und brillianter Fälscher. Natürlich wird da bald eine Buddy-Cop Show draus, aber das Verhältniss der Beiden ist (again ähnlich wie bei Castle und Beckett) mit sehr viel Humor gespickt.

Die Fälle sind unterhaltsam, die Tricks mit denen sie Arbeiten haben nicht selten einen „Wow“-Effekt und es gibt eine interessante längere Storyline im Hintergrund. Generell würde ich allen, die z.B. Castle (hab ich das schon mal erwähnt? 😉 ) mögen die Serie wärmstens empfehlen. Zumal es sogar noch zusätzlich ordentlichen Eyecandy für eigentlich jeden gibt.

The Vampire Diaries

Ja, ich mag VD. Großartige Serie. Das beste was es an Vampiren auf dem Bildschrim gibt seit Buffy und Angel. Ehrlich! Und das liegt nicht nur an Damon… (Vergleich Buffy: Es lag am Anfang auch nicht allein an Angel, aber geschadet hat seine Anwesenheit beim Publikum sicher nicht… *hüstel*) The Vampire Diaries basiert auf der gleichnamigen Buchserie aus den 90ern (pre-Glitzer also) und braucht am Anfang 2-3 Folgen um sich zu etablieren (in denen es noch recht *duh* zugeht.) Aber gleich vorweg: Auch wenn es optisch ein wenig so anmuten mag: Elena hat mit Bella so GAR NICHTS gemeinsam. Ja, sie ist eine Schülerin mit Vampir-Boyfriend, aber: Soe akzeptiert Stefans Besonderheiten, ohne sie jedoch sonderlich toll zu finden. Sie will selber auf keinen Fall ein Vampir werden und wenn Stefan zu sehr rumeiert (mäh, ich bin so bööööse) schießt sie ihn auch gerne mal zwischendurch ab.

Stefan ist auch kein „Edward“ im Sinne von: „Ich bin nicht gut für dich und leide so sehr unter meiner bösen Natur…!“ Ok, er sagt das vielleicht ein oder zwei Mal, dann verbietet Elena ihm den Mund und damit hat sichs dann auch. Zumal er, sobald er Damons Interesse an Elena entdeckt sich dann doch ziemlich sicher ist, dass er in jedem Fall besser für sie ist als sein Bruder. 😉 Natürlich hat die Serie auch die anderen üblichen Verdächtigen: Werwölfe, Hexen (Bonnie ist Liebe, again: bester Hexen Sidekick seit Buffy 😉 ) und anderen Gruselkram.

Zwischendurch lästern sie über Twilight, machen größtenteils Dinge, die keine riesigen Plotlöcher hervorrufen und haben eine tolle Optik. Erwähnte ich Damon? Coolter TV Vampir seit Season 2 Spike? Nein? Es sei hiermit gesagt. Oh, und Nina Dobrev als Elena (und als superböse Katherine) ist nicht nur wunderhübsch sondern auch wirklich talentiert. Außerdem zieht sie quasi nie einen Fluntch… Also, ebenfalls gucken! Vorallem wenn man die etwas düstereren Episoden von Buffy und Angel mochte!