Monatsarchiv: Januar 2010

WELCOME TO HOLLAND

Ein richtiger Blogeintrag folgt die Tage dann wieder, aber Momentan hab ich nicht die Zeit und die Ruhe dafür. Aber hier etwas, was gerade ganz gut die Stimmung hier zu Hause einfängt:

WELCOME TO HOLLAND
by Emily Perl Kingsley, 1987, all rights reserved

I am often asked to describe the experience of raising a child with a disability – to try to help people who have not shared that unique experience to understand it, to imagine how it would feel.

It’s like this…

When you’re going to have a baby, it’s like planning a fabulous vacation trip to Italy. You buy a bunch of guidebooks and make your wonderful plans. The Coliseum. The Michelangelo, David. The gondolas of Venice. You may learn some handy phrases in Italian. It’s all very exciting.

After months of eager anticipation, the day finally arrives. You pack your bags and off you go. Several hours later, the plane lands. The stewardess comes in and says, „Welcome to Holland.“

„HOLLAND?!?“ you say. „What do you mean, Holland? I signed up for Italy! I’m supposed to be in Italy. All my life I’ve dreamed of going to Italy.“

But there’s been a change in the flight plan. They’ve landed in Holland and there you must stay.

The important thing is that they haven’t taken you to a horrible, disgusting, filthy place, full of pestilence, famine and disease. It’s just a different place. So you must go out and buy new guidebooks. And you must learn a whole new language. And you will meet a whole new group of people you would never have met.

It’s just a different place … After you’ve been there for a while and you catch your breath, you look around … and you begin to notice that Holland has windmills … and Holland has tulips. Holland even has Rembrandts.

But everyone you know is busy coming and going from Italy, and they’re all bragging about what a wonderful time they had there. And for the rest of your life, you will say „Yes, that’s where I was supposed to go. That’s what I had planned.“ And the pain of that will never, ever, ever go away … because the loss of that dream is a very, very significant loss. But if you spend your life mourning the fact that you didn’t get to Italy, you may never be free to enjoy the very special, very lovely things … about Holland.

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The Universe will sing you to sleep

Mein Doctor ist tot.

And the rest ist silence.

😦


Grey ships…

Ok, ich hab nicht geahnt, dass das passiert. Ich hätte auch gar nicht gedacht, dass es möglich wäre aber irgendwie kam es trotzdem. So ganz heimlich. Und ich bin momentan irgendwie so nah am Wasser gebaut, dass ich echt nicht viel ab kann.

Ich meine, ich hab gerade Doctor Who at the Proms gesehen und die Hälfte der Zeit Rotz und Wasser geheult. Und momentan laufen im Hintergrund die Complete Recordings von RotK. Ich meine, letztendlich hab ich ja selber Schuld. :p

2000 bis 2003 war schon eine echt geile Zeit. Fandomwise. Persönlich war’s jetzt nicht so dolle, 2004 war sogar noch viel schlimmer. Aber was einige Freundschaften in der Zeit anging und auch Einiges, was daraus entstanden ist war es echt eine tolle Zeit. Manchmal wünsche ich mir, ich hätte noch mal die Zeit, mich so in etwas zu versenken und mich so intensiv auf irgendwas einzulassen.


Be inspired

Ich muss ja noch mal ein paar Gedanken zum Doctor Who Finale loswerden.

Es war wunderbar und überdreht zugleich. Die Story verdiente teilweise echt einen Ugly mit mindestens 1 Meter Durchmesser… Aber die einzelnen Momente… Wunderbar. Ich werde David Tennant echt vermissen. Seine letzten Worte, b.z.w. die gesammte Abschiedszene haben mich komplett aus der Fassung gebracht. Ok, das passiert mir beim Fernsehen, bei Büchern und ähnlichem sowieso leicht (ich kann LOTR immer noch nicht sehen ohne eine große Kleenex Box) aber dieses Mal war es schon sehr emotional. Aber ich glaube, sie haben die Tennant-Ära gut und rund abgeschlossen und die Bühne für eine weitere Neuerfindung der Serie frei gemacht. Und Doctor Nummer 11 hat auch gleich einen kurzen, aber sehr guten Eindruck hinterlassen. Der Bub schafft das schon. Auch wenn ich es immer noch ein wenig schade finde, dass sie den Doctor noch jünger gemacht haben. (Also optisch jetzt, ne?)

Ach, und hier noch mal für Julie die etwas übertriebenen, aber irgendwie coolen Great Evils des Russel T. Davies:

„You weren’t there. In the final days of the war. You never saw what was born.

If the time lock’s broken, then everything’s coming through. Not just the Daleks but the Star of Degredations, the Horde of Travesties, the Nightmare Child…
The Could have been King with his army of Meanwhiles and Never Weres. The War turned into Hell.

And that’s what you’ve opened.“


Ebenfalls großartig: Der Dialog zwischen Doctor & Master. (Nur Audio)  Ich glaube ich muss noch mal wieder alte Folgen gucken. Die Zeit bis April ein wenig rumkriegen. 🙂
Ansonsten hab ich letzte Woche angefangen HDR-Online zu spielen und muss sagen: Wow! Eine Spieltiefe und Detailverliebtheit wie ich sie selten gesehen habe. Mittelwerde ist wunderschön in diesem Spiel und ich hatte selten so viel Spaß bei einem Computerspiel wie hier. Und seltsamerweise lässt das Spiel gerade meine Leidenschaft für Tolkien wieder aufflammen. So sehr wie es seit ROTK im Kino nicht mehr der Fall war. Ich bin gerade strangly inspiriert wieder Dinge zu schreiben. Gar nicht mal nur HDR bezogen, sondern allgemein. Ich spiele ein, zwei Stunden und hinterher ist mein Kopf voll mit Geschichten, Ideen und Plänen für alles mögliche. *strange* Wirklich merkwürdig, aber ich freu mich drüber. Ich war seit langer Zeit nicht mehr so kreativ wie in den letzten paar Tagen. Ich hoffe es hält an, denn ich hätte genug Möglichkeiten, diese Kreativität zu channeln.
Julie,  wir müssen da mal was in Rollen bringen, ich hab einige neue tolle Ideen. *nick*
Oh, und die Doctor Who und Merlin (BBC) Soundtracks sind liebe schlechthin. Dropbox anyone? 😉

„You’re gonna have a brilliant year.“

As the doctor said. Kurz bevor er dann ein Anderer wurde. Und ich denke, das wird definitv mein Motto für 2010 sein. Ich habe so viel vor, und zum ersten Mal das Gefühl, es zu schaffen, no matter what.

Aber etwas weiter zurück: Ich versuche ja gerade, mein Abi nachzuholen. Per Homestudy. Es ist immer enorm schwierig, in meinem nun relativ großen Haushalt (2 Kleinkinder, großes Haus, riesen Garten) dafür überhaupt noch Zeit zu finden. Aber ich glaube, ich habe nun ein gutes Organisationssystem entwickelt mit dem ich alles unter einen Hut bekomme und noch ein wenig Freizeit bei haben kann, sodass ich nich vollends die Wände hochgehe. Die Testphase läuft und ich werde berichten.

Ansonsten war das letzte Jahr an sich unheimlich Anstrengend. Das find im Jannuar an, als David, gerade mal 6 Wochen alt das erste Mal ins Krankenhaus musste und dann auch gleich zwei OPs durchmachen musste. Und ging weiter damit, dass die Ärzte so vie unnützen Kram mit ihm gemacht haben, dass er die nächsten Monate da echt schwer dran zu knabbern hatte. (Und wir auch, Schlaf gab es für mich im letzten Frühling nur zwischen 2 und 6 Uhr nachts.) Aber im Sommer wurde dann alles mit einem Mal ruhiger. Wir zogen in unser schönes Häuschen um *liebe!!* und Jasper begann einen neuen Job (in allen Aspekten besser als der Alte) und es kehre auch dank unglaublicher Unterstützung von unsrem Therapeuten-Team etwas Ruhe ein. Im Herbst folgte dann ein Beinahe-Zusammenbruch meinerseits der anscheinend für alle, außer für meine Mom aus heiterem Himmel kam. Aber da spielten dann so viele Dinge zusammen: Hausfrau zu sein und sich zu Tode zu langweilen, gleichzeitig Mutter zu sein und es nicht wie es im Umfeld zu sein schien als ultimative Erfüllung zu betrachten und so viele eigene Wünsche und Pläne, die einfach in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben sind. Seitdem haben wir einiges umorganisiert und ich komme nun wieder etwas mehr dazu, auch mal ein paar Stunden in der Woche für mich planen zu können.

Morgen beginnt dieser Alltag dann auch gleich wieder mit vollem Program. David muss 3 Mal die Woche zur Physiotherapie. Vorher muss ich Johanne irgendwo untergebracht haben. Zusätzlich muss ich 3 x täglich jeweils 1 Stunde mit ihm zu Hause turnen und 3 x täglich 1/2 Stunde spezielles Fußtraining machen wenn ich möchte, dass er wenigstens ein paar Jahre relativ unproblematisch laufen kann. Da kann und will man sich ja auch nicht vor drücken, aber es ist auf Dauer schon unheimlich ermüdend. Aber es geht vorwärts. Nun krabbelt er schon fast und in 2 Wochen haben wir einen Arzttermin der entscheidet, ob er noch mal operiert werden muss oder ob er eventuell drum rum kommt. *daumendrücken!* Ich gehe jedenfalls mit viel Kraft in das neue Jahr. Erstens denk ich mir: Es kann ja nun nicht mehr viel schlimmer kommen und außerdem übt sowas ja auch. 2009 war voller Sorgen und Angst, 2010 wird das rigeros abgeschafft. It’s gonna be a brilliant year!