Gehen sie weiter…

… es gibt hier nichts mehr zu sehen.

Der Blog hier liegt bis auf weiteres brach. Ich höre nicht komplett auf zu bloggen, aber ich habe nicht die Zeit und Lust, mich auch mehreren Plattformen rumzureiben. Und Tumblr gewinnt dieses Rennen. 😉

Wer mir weiterhin folgen will (auch da wird der ein oder andere Blogbeitrag stehen – in deutsch dann) kann das hier tun:

Illyrias Blog

Ich habe den extra für nicht Tumblr-nutzer eingerichtet und verspreche, dass ich mich zusammenreiße und ihn nicht dauerhaft und 20 Mal täglich mit diversen Fandoms zu zu überfluten. 😉 Dafür habe ich einen anderen Blog bei Tumblr, keine Sorge. Falls jemand allerdings Interesse an dem anderen Blog hat, gebe ich die URL auf Nachfrage gerne raus.

Das Design ändert sich demnächst sicher noch mal, ich bin da noch am experimentieren.


Half way out of the dark

Morgen, am 22. Dezember ist Wintersonnenwende. Und weil ich morgen sicher nicht dazu komme wünsche ich heute schon mal nur das Beste.

Was auch immer ihr in den nächsten Tagen feiern werdet (oder schon gefeiert habt), ich wünsche euch eine schöne Zeit dabei.


Titel meiner Biographie

 

Stöckchen bei Julie entdeckt. 🙂

 

 

  1. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts
  2. Sehnsucht nach Langeweile
  3. Der direkte Umweg
  4.  Ziele – Dafür da um neu definiert zu werden
  5. Erwachsen werden ist was für Anfänger
  6. Das Leben –  Ein Spielplatz
  7. Zwischen dem Wahnsinn des Alltags und der Ruhe des Ungewöhnlichen
  8. Dürfen Mütter noch Menschen sein? – Eine Gesellschaftsanalyse
  9. „Ich bin verwirrt… – Das muss so!“
  10. Lebenslanges Ausweichmanöver

Damals vs Heute – früher war mehr Rosa…

Es war mal wieder eine Weile still hier, aber da bin ich wieder. Mit einem Rant über… Disney.

Manchmal muss ich Dinge einfach aufschreiben. Vorallem, wenn schon viel Zeit in die Diskussion dieser Dinge geflossen ist. 😉 Thema heute?  Disney.
Für die einen der Inbegriff der Kindheit, für die anderen Das Böse, wie es sonst nur in Mordor oder in eine wert, weit entfernten Galaxis zu finden ist.

Ich schwanke ehrlich gesagt zwischen Beidem. Ich halte die meisten Filme für gesellschaftlich überholt und moralisch nicht tragbar aber ich habe natürlich trotzdem ebenfalls die Kindheitsbezüge. Wenn Simba über die Prärie rennt und im Hintergrund Elton Johns wohl großartigster Soundtrack läuft bin ich wieder 7 Jahre alt und fiebere mit. Abgesehen davon, dass ich mit 2 Kindern im Alter von 3 und 5 gar nicht an diesen Filmen vorbei komme.

Kinder haben ja gerne mal die Angewohnheit, ihre Lieblingsfilme wochenlang immer und immer wieder gucken zu wollen. Bei uns gab es zum Beispiel die König der Löwen Wochen. Aus lauter elterlicher Verzweiflung schauten wir irgendwann auch Teil 2 und 3, damit mal etwas Abwechslung rein kam. (Die sind tatsächlich gar nicht so schlecht…) Dann gab es die Toy Story Wochen, Monster AG Wochen, Tangled MONATE! und die Küss den Frosch Wochen. Zwischendurch wurden auch gerne mal die Klassiker wie Cinderella oder Dornröschen und Schneewittchen konsumiert und ich muss sagen, dass ich von den nervigen Mäusen bei Cinderella immer noch einen Tinnitus und Albträume habe… :ugly:

Anyway: Ein Argument, dass ich in letzter Zeit immer höre ist: Disney macht ja gar nicht mehr so gute Filme wie früher.
Böh? Ich meine, Geschmack ist relativ, aber kann man mal versuchen, die rosa Brille der Kindheit abzunehmen? Welche Glanzstücke kamen in meiner Kindheit raus? Meine Disney Kindheit ging von Arielle bis in etwa zu Mulan. Danach war ich eine Weile lang zu „cool“ für Kinderfilme. Da waren natürlich einige schöne Filme dabei. Aber mir stehen die Haare zu Berge, wenn jemand jetzt heute ankommt und meint, Tangled oder Küss den Frosch seien keine richtigen Disney Filme, weil sie sich kaum an die Vorlage des Märchens Rapunzel/Froschkönig halten würde sondern eine eigene, moderne  Interpretation wären.
Öhm, Arielle? Vorlage? *husthust* Glöckner von Notre Dame? *röchel* Dagegen sind sowohl Tangled als auch Küss den Frosch geradezu Buchgetreu. Zumal ich gerade diese Entwicklung zum Augenzwinkernden hin begrüße. Disney hat mit Enchanted vor ein paar Jahren das erste Mal gezeigt, dass sie sich selber nicht so bierernst nehmen wie viele ihrer Fans das tun. Zum Glück! Denn mal ganz ehrlich: Eine Produktionsfirma, die völlig Ernst hinter diesem überzogenen Kitsch stehen würde könnte ich dann doch nicht reinen Gewissens toll finden.
Aber zu Tangled zurück. Wer Rapunzel tatsächlich mal gelesen hat wird sich erinnern, dass in der Geschichte ein Turm, ein Mädchen, eine „Kräuterfrau“, ein junger Mann und Eltern drin vorkommen. Ach ja, und eine Pflanze! Das Einzige, was Disney wirklich grob geändert hat war, dass Rapunzel die Königstochter ist und ihren Eltern weg genommen wird. Im Märchen sind ihre Eltern arm und ihr Vater „verkauft“ sie an „die alte Frau Gothel“ im Austausch für die Pflanzen für seine Frau. Alles Andere bleibt ziemlich gleich. Ja, Rapunzel hat im Film quasi „Superkräfte“, aber im Endeffekt ist das nur eine Weiterführung vom Ende des Märchens. Auch dort heilt sie den erblindeten Prinzen mit ihren Tränen. Die Unterschiede sind minimal. Es ist ja nicht so, dass die Geschichte eigentlich kein gutes Ende hat und jemand am Ende tragisch stibt. *hustAriellehust*

Das Großartige, dass Disney jedoch in diesem Film gemacht hat ist vielmehr, dass sie versucht haben, soweit es in einem 90 Minuten Animationsfilm eben geht, einigermaßen glaubhafte Charaktere zu gestalten. Die haben ihren Figuren einigermaßen nachvollziehbare Motivationen verpa
sst. Warum will Gothel Rapunzel überhaupt haben? Warum sie einsperren? Warum ist Flyn im Wald und wieso sollte er ein völlig fremdes Mädchen mitnehmen wollen? (Antwort: eigentlich gar nicht, warum auch? 😉 ) Und warum sollte Rapunzel mit einem fremden Mann mitgehen? Für alle diese typischen Märchenlogiklöcher ersuchen sie, eine sinnvolle Geschichte zu schreiben. M. E ist das geglückt. Und ich mag die Tatsache, dass sie keinen Prinzen (und auch keinen Dieb) braucht, der sie im Alleingang rettet sondern ziemlich selbstbewusst (wenn auch etwas naiv, aber hey, 18 Jahre im Turm, ne? 😉 ) und mit einer Bratpfanne bewaffnet einfach selber den Tag rettet. Wie häufig hatten wir bisher Actionszenen, in denen die Disneyprinzessin mal eben ohne große Anstrengung den Helden rettet?

Ich würde also definitiv nicht sagen, dass Disney heute keine guten Filme mehr produziert. 1:1 Verfilmungen von irgendwelchen moralisch meist zumindest fragwürdigen Märchen gibt es wie Sand am Meer. Brauchen wir davon noch mehr? Ich nicht. Meine Kinder auch nicht. Disney mach momentan genau die Sorte von Filmen, die ich meinen Kindern ohne Bedenken zeigen kann. Ich habe relativ praktisch veranlagte Kinder. Wenn die Beiden nach einem klassischen Disney Film anfangen zu spielen will keiner die Prinzessin sein. Das ist langweilig, die hat ja nix zu tun! (O-Ton.) Tochter ist in dem Falle gerne der Bösewicht. Die haben in den alten Filmen noch am meisten Tiefe. Bei den neueren Filmen ist das anders. Tiana in Küss den Frosch war die erste weibliche Hauptfigur, die meine Kinder toll fanden.

Da kann ich mich einfach nur auf das Urteil meiner Kinder verlassen. Die wollen Dinge, mit denen sie etwas anfangen können und die sie auch im Alltag praktisch nachvollziehen können. Bei Cinderella fragt mich meine 5-Jährige Tochter, warum Cinderella immer nur traurig ist und nicht einfach was macht. Tja… berechtigte Frage. 😉


Firefly Dinge die wir vielleicht noch nicht wussten…

Weil es einfach zu nett gmeacht war, um es im Internet verschwinden zu lassen:

 

 


Game of… well, games!

Mal den Samstag Abend weiter durchdacht…

Ich spiele ja schon seit langer Zeit MMOs. Am aller längsten bisher RealLife. RL ist so ein wenig wie Second Life, nur mit weniger Gestaltungsmöglichkeiten, was den eigenen Avatar betrifft. Ich will jetzt auch gar nicht zu sehr in die typischen Reviews verfallen (Grafik – Sahne!, läuft bei jedem, Storymodus etwas zu komplex…) aber in letzter Zeit sind mir doch einige Dinge besonders aufgefallen. Mal abgesehen von dem teilweise echt bekloppten (und unrealistischem) Plot…

Zu aller erst mal die regelmäßige Serverdowntime. Ich weiß ja, dass das Spielerlebniss für jeden anders ist, aber bei mir wird die Downtime momentan jedes Mal deutlich länger als früher üblich. Und wenn der Server doch mal morgens früh schon wieder hochgefahren wird lagt das Spiel den ganzen  Vormittag, manchmal bis in den Nachmittag hinein. Warum? Wenn schon jeden Tag eine planmäßige Downtime stattfindet, kann man dann nicht bitte darauf achten, dass man dann in der Zeit auch alle Bugs beseitigt?

An das extrem langsame Leveln hat man sich ja gewöhnt, ebenso wie an die ständig ansteigenden Shoppreise. Ich meine, für ein Free to Play (F2P) Spiel ist es ja normal, dass man den Itemshop nutzen muss aber momentan fallen die Preiserhöhungen auf. Vorallem, wenn man in den US Shop zum Vergleich guckt. Geht gar nicht!

Die dritte Sache, die mich momentan echt annervt ist dieser Motivations-Debuff. Normalerweise bekomm ich sowas mit Bufffood oder Tränken weg. Aber dieser hier hält schon seit Tagen an und meine Moodleiste ist dauerhaft im roten Bereich. Nicht witzig. Vorallem, weil viele meiner Sozialskills nicht funktionieren wenn ich im roten Bereich bin. Ergo ist das Spielerlebniss momentan arg eingeschränkt.

Ausserdem will ich schon lange eine Nebenquest starten, um mehr Wisdom Skillpoints zu bekommen, finde aber den beknackten Questgeber nicht. Abgesehen davon, dass es zu viele Fraktionen gibt… Ich hätte gerne mal eine Exceltabelle, die die ganzen Questbelohnungen auflistet und vergleicht. Wenn jemand sowas hat: Her damit!

Aber es ist ja nicht alles nur negativ: Mein Char ist ja ein Damage Dealer und mein DPS hat sich unglaublich verbessert seit dem letzten Levelaufstieg. Ich hab mich ja auch rhetorischen Schaden verlegt und hab mittlerweile auch Fernkampf Attacken. Allerdings brachen dafür dann beide Spieler einer Verbindung zum Internet, damit der Schaden halt auch instant ist. Fernerhin hab ich jetzt auch DoTs (Damage  over Time) und AOE (Area of Effect)  Schaden der am besten wirkt, wenn die Ziele in Hörweite sind. Im Nahkampf nahezu unschlagbar.

So, und jetzt lehn ich mich zurück und mach in paar Funquests während ich darauf warte, dass der nächste Patch endlich mal diesen dämlichen Bug in der Wetteranzeige behebt.


Ein Stöckchen zum Nachdenken

Bei Julie entdeckt und für toll befunden.

Das Leben ist … ein ständiger Wettlauf mit der Zeit.

Menschen können … am unmenschlichsten sein wenn sie „das große Ganze“ im Blick haben.

Menschen sollten … aufhören, überhaupt irgendetwas definieren und kategorisieren zu wollen.

Die Welt braucht … einen offeneren Geist.

Das Wichtigste im Leben … ist zu verstehen, dass nichts wirklich wichtig ist.

Unwichtig ist … im Grunde genommen alles, mit genügen Abstand betrachtet.

Vergangenheit ist … nich mehr zu ändern und ein riesiges Buch, aus dem man lernen sollte.

Zukunft bedeutet … immer wieder neue Chancen und Möglichkeiten.

Zeit ist … das Kreuz, dass unser Leben erdrückt.

Liebe ist … etwas, dass mein seit Ewigkeiten zu definieren versucht und somit meist zu einem abstrakten Konstrukt verkommen.

Freunde haben ist … einer der großten Vorteile, die man sich im Leben schaffen kann.

Glück ist … eine vermarktete Idealbeschreibung dessen, was wir jederzeit haben können wenn wir möchten.

Gefühle sind … subjektiv und sollten niemals ein auschlaggebender Faktor bei wichtigen Entscheidungen sein und NIEMALS Messlatte für das Verhalten anderer sein.

Konflikte bedeuten … Fortschritt.

Hoffnung ist … Optimismus zum richtigen Zeitpunkt.

Glauben können ist … überflüssig, wenn man offen für Veränderung bleibt und seine eigenen Ansichten nicht als in Stein gemeißelt setzt.

Träume sind … notwendig um großes erreichen zu können.

Visionen sind … persönlich und nicht auf Andere anwendbar.

Veränderung bedeutet … Leben.

Ich brauche … nichts. Was ich möchte hingegen, ist eine lange Liste.

Angst habe ich vor … dem Moment, an dem meine Neugierde stirbt.

Mut bedeutet … sich gegen das eigene Sicherheitsbedürfniss zu stellen..

Das Allerschwerste ist … einzusehen, dass die eigenen Mittel und die Zeit nicht ausreicht, alles zu tun was man möchte.

Es ist so leicht … sich in anderen/eigenen Welten zu verlieren.

Verlieren bedeutet … etwas zu lernen für den nächsten Versuch.

Perfekt sein bedeutet … einem Irrglauben aufgesessen zu sein.

Versagen bedeutet … eine neue Gelegenheit bauen zu können.

Verlust ist … Veränderung.

Schmerz ist … etwas, dass man zumindest körperlich mittlerweile einigermaßen berherrschen kann.

Arbeiten bedeutet … meist Zeit mit Notwendigem zu verschwenden anstatt mit Schönem.

Geld bedeutet … Freiheit. In unserer Welt. Leider.

Stärke ist … sich nicht komprommitieren zu lassen.

Phantasie ist … Lebensnotwendig.